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Vorwort:
Das Multitalent, geeignet für Overclocker und Silentfans? Der neue Coolermaster Aero 7 soll den Erwartungen beider Zielgruppen gerecht werden. Ob jedoch diese Erwartungen erfüllt werden können, und ob der Preis dann noch stimmt, erfahrt ihr im Test.
Dank geht an Frozen Silicon für die Bereitstellung des Kühlers.

Testobjekt
Coolermaster AERO 7, 4 Pin Adapter, 3 Pin Stecker, Drehpotentiometer, 3,5 Zoll Blech, Slotblech, Wärmeleitpaste, Bedienungsanleitung


Abb. 1 Abb. 2
Abb. 1                                        Abb. 2



Technische Daten
Maße Kühler: 71 x 71 x 38mm
Maße Lüfter: 70 x 70 x 25mm
Drehzahl: 1900 - 4500 U/min (+/- 10%)
Arbeitsspannung: 12 Volt
Leistungsaufnahme: 2.40W ~ 8,40W
Nennstrom: 0.20A ~ 0.70A
Luftstrom: 18 m3/h bei 1900 U/min; 51 m3/h bei 4500 U/min
Geräuschentwicklung: 17 dB @ 1900 U/min; 48 dB @ 4500 U/min
Lager: 2-fach-Kugellager
Lebensdauer: ca 50.000 h MTBF
Anschluß: 3 pin
Kühlkörpermaterial: Aluminium / Kupfer
Gewicht: 638 g
Geeignet für: Athlon XP 3000+ und höher

Kühler/Lüfter
Lüfter im Überblick: Der Lüfter ist sehr auffällig von seinem Design. Er ist nicht normal flach, wie bei einem anderen Lüfter, sondern schaut aus wie eine Turbine (sog. Radiallüfter). Der Lüfter hat eine Geschwindigkeit von 1900 – 4500 U/min und gibt eine Lautstärke von 17db bei 1900 U/min und 48db bei 4500 U/min ab. Der Lüfter besteht aus 2 Kugellagern.

Kühlkörper: Der Kühlkörper des AERO 7 ist aus Kupfer und Aluminium. Er nimmt die Wärme sehr gut auf und kann dann hervorragend von dem Lüfter abgekühlt werden.



Abb. 3 Abb. 4
Abb. 3                                        Abb. 4

Abb. 5 Abb. 6
Abb. 5                                        Abb. 6



Montage
Der Einbau des AREO 7 ist sehr einfach. Der Kühler hat eine 3-Punkt Halterklammer, die man mit einer Druckvorrichtung auf dem Sockel platzieren kann. Dieses ist sehr von Vorteil, denn es fällt der Schraubenzieher zum Festdrücken weg!
Kinderleicht ist auch die Installation des Potentiometer. Er kann in ein 3,5“ Diskettenfach eingebaut werden oder hinten in einen freien PCI Slot. Ich habe das Slotblech zum Testen genommen und musste am Potentiometer nur eine schraube mit einer Unterlegscheibe abschrauben, was sich von Hand machen ließ. Nun habe ich den Potentiometer durch das vorgebohrte Loch gesteckt und musste dann die Schraube mit der Unterlegscheibe wieder anschrauben. Nun kann man die mitgelieferte Kappe mit der Skala auf den Poti stecken.



Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9
Abb. 7                                        Abb. 8                                        Abb. 9

Kühlleistung/Overclocking
Getestet habe ich den AERO 7 mit einem AMD ATHLON 1,4 GHz. Den habe ich nach später auf 1,52 GHz übertaktet, um mehr Wärme zu erzeugen.

IDLE (1,4GHz):
Bei 1,4GHz zeigt der AERO 7 Kühler bei einer Drehgeschwindigkeit von 1900 U/min eine Temperatur von 45° an. Dies ist die langsamste Stufe des AERO, und deshalb sollte man diese auch nur dann benutzen, wenn man den Geräuschpegel gering halten möchte. Bei einer mittleren Drehgeschwindigkeit von 2300 U/min konnte ich nach einer Weile einen Temperatur Sturz von 6°C feststellen. Nun war meine CPU auf einer sehr guten Arbeitstemperatur und man hat von dem AERO 7 noch keinen Laut gehört. Wenn man nun den AERO 1000 u/min höher stellt dann merkt man doch schon, dass er ziemlich laut ist. Aber eine gute Sache hat es, er kühlt immer besser. Bei 3300 U/min konnte ich eine Temperatur von 34°C an meiner Anzeige feststellen. Auf 32°C kam ich, als ich den Kühler auf 4400° hochgedreht hatte. Er ist nun unerträglich laut, und darum kann ich nur sagen, dass man bei so einer Lautstärke, besser sein Headset aufsetzen sollte und Musik hören sollte!

BURN (1,4GHz):
Unter Volllast der CPU habe ich bei jeder Geschwindigkeit des Lüfters einen Temperaturanstieg von jeweils 3°C beobachten können.

IDLE (1,52GHz):
Im Idle Zustand konnte ich folgende Temperaturen festhalten: 1900 U/min: 51°, 2300 U/min: 48°, 3300 U/min: 46° und bei Höchstleistung des Lüfters von 4400 U/min: 44°.

BURN (1,52GHz):
Unter Volllast stieg die Temperatur um jeweils um 4°C an.

Lüfter + Lautstärke
Langsam (1900 u/min – 2200 u/min):
Der Radiallüfter arbeitet in seinem langsamsten Zustand mit einer Geschwindigkeit von 1900 U/min. Wenn er in dieser Geschwindigkeit dreht, bekommt man nicht viel mit, dass er überhaupt dreht! Aber was man beobachten kann, ist die ansteigende Temperatur.

Mittel (2200 u/min – 3500 u/min):
Bei dieser Geschwindigkeit kann man den Radiallüfter schon leicht hören. Aber dies ist eine gute Arbeitsgeschwindigkeit. Er stört niemanden und man kann gut an seinem Computer arbeiten. Die Temperatur (siehe oben) liegt auch noch gut im Durchschnitt.

Schnell (3500 u/min – 4400 u/min):
Bei dieser Geschwindigkeit kann man nicht mehr ungestört arbeiten, denn die Lautstärke ist sehr hoch. Aber bei dieser Geschwindigkeit wird die CPU sehr gut gekühlt.


Testergebnis
Pro
Contra
  • sehr gute Kühlleistung
  • schöne Optik
  • reicher Lieferumfang
  • einstellbare Drehgeschwindigkeit
  • sperrig
  • hohe Lautstärke bei hoher Drehgeschwindigkeit
Verarbeitung (15%)1,5
Montage (20%):1,2
Kühlleistung (65%):1,2
Gesamt:1,25 (sehr gut)
Preis/Leistung:sehr gut
Preis:45,90 EUR

Fazit
Der Collermaster AERO 7 ist zum Übertakten sehr gut geeignet. Mit seinen 4400 U/min kann man jede Cola kalt halten. Für den Preis bekommt man sehr viel Leistung.

 30.05.03


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