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| Vorwort: |
Jeder Casemodder träumt von dem ultimativen Gehäuse, das er modifizieren kann. Chieftec ist in Deutschland mit einer der bekanntesten Tower-Hersteller. Sie haben mit der Dragon Serie einen sehr starken Tower auf den Markt gebracht, der sich gut Modden ließ. Diesen Erfolg soll nun auch die Mesh-Serie holen und wir von casemod-freax.de haben ein Exemplar auf den Teststuhl gesetzt und es auf Herz und Nieren geprüft. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr wie immer in unserem Review nachlesen. Dank geht an:

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| Lieferumfang |
Der Chieftec ATX Tower wurde in einem großen Kanton geliefert. Der Tower war an den Seiten mit 4 harten Kunstoffpolstern versehen, somit konnte man eine Beschädigung an dem Gehäuse bei der Lieferung verhindern.
Geliefert wurde:
- 1x CH-01 Miditower der Mesh-Serie
- eine Anleitung
- ein Paket Schrauben und Zubehör
Technische Details:
- Form-Faktor: microATX, ATX, EATX (SSI CEB1.01)
- Gewicht: 15 kg inkl. Netzteil
- Laufwerkseinschübe extern: 3x 5 1/4" 1x 3,5"
- Laufwerkseinschübe intern: 6x 3,5"
- Frontanschlüsse: 2x USB 2.0, 1x 1394 FiWi, Mic-in und Line-out (~ mittig, rechte Seite)
 Abb. 1a Abb. 1b
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| Vorstellung |
Die Tower Entwicklungen sind in den letzen Jahren rapide gestiegen. Maßgebend dafür war der hohe Marktanteil des Casemodding. Viele Firmen spezialisieren sich auf ausgefallene Modelle, andere wiederum auf schlichte Modelle. Beim Chieftec ATX Tower finden wir beides. Vom Äußerlichen her macht er einen ungemoddeten und schlichten Eindruck (s. Abb.2).
An der Front-Tür finden wir 3 kleine Symbol-Vertiefungen im Plastik und 2 Dioden Verlängerungen für die Festplatte- und die Power-Led (s. Abb.3). Neu an der Mesh-Serie ist, dass die Festplatten an der Seitenwand einen Luftzug-Schacht haben (Abb. 4).
Abb. 2 Abb. 3
Da die Festplatten nicht mehr längs im Tower installiert werden, sondern quer, kann hierdurch eine bessere Luftzirkulation stattfinden und somit die Wärme optimal abtransportiert werden. Abb. 4.
Weiter hinten an der Seitenwand finden wir noch Platz für zwei 90mm Lüfter (Abb. 5). Diese können, durch die Gitter an der Seitenwand optimal die Luft in das Gehäuse hinein führen oder nach Belieben hinaus. Bei einem normalen ATX-Mainboard blasen die Lüfter genau auf den Prozessor und auf die Grafikkarte. Befestigt werden die Lüfter mit Metallschrauben.
Klassisch beim Chieftec Tower ist die leicht zu öffnende Seitenwand (Abb.6 und Abb. 7). Kein Prinzip was ich bis jetzt gesehen habe ist einfacher als das von Chieftec. Ein kleiner Hieb am Griff und man kann die Seitenwand leicht heraus nehmen. 2 Schlüssel werden mitgeliefert, womit man kurzerhand den Tower vor unbefugtem Zugriff schützen kann. Der Verschluss an der Seite ist nicht das Einzige womit der Mesh zusammengehalten wird. An der Rückseite des Towers befinden sich, wie bei jedem anderen Tower auch, noch Schrauben, die erst gelöst werden müssen, damit man die Seitentür durch den Griff öffnen kann. Diese sind aber leicht zu entfernen, denn wie man auf Abb. 8 erkennen kann, braucht man keinen Schraubendreher dafür.
Das Netzteil wird, wie seit Jahren bekannt ist ganz normal mit 4 Gehäuse-Schrauben befestigt (Abb. 9). Weiteres könnt Ihr gleich weiter unten beim Einbau lesen.
Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6
Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9
Der Chieftec Tower bietet reichlich Platz für gute Kühlung. Das haben wir weiter oben schon gesehen, aber noch dazu hat er Platz für einen 120mm Lüfter wie Abb. 10 zeigt. Dieser wird hinten im Tower befestigt und bietet durch seine Größe einen sehr guten Abtransport der warmen Luft. Natürlich kommt es darauf an, welche Leistung euer Lüfter leisten kann. Ich habe im Nachhinein einen Lüfter mit 3300 U/min eingebaut, und dieser macht seine Arbeit sehr gut. Platz ist immer eine große Frage in neuen Gehäusen.
Umso mehr Platz in einem Tower ist, desto besser sind seine Konditionen ihn um einiges zu modifizieren. Der Chieftec Midi-Tower der Mesh-Serie bietet Platz an der Rückseite für sechs PCI-Karten, wie man auf Abb. 11 erkennen kann. Um die Slotbleche herauszubekommen, braucht man sie einfach nur nach oben ziehen. Dies ist kinderleicht zu handhaben (Abb. 12).
Unter anderem haben wir im Vorwort erwähnt, dass die Dragon-Serie sich gut Modden lies. Nun, beim Mesh ist es fast schon spielerisch leicht das Deckelteil wie auch das rechte Seitenteil zu entfernen. Auf Abb. 13 kann man sehen, dass es nur mit jeweils 2 Schrauben befestigt ist, die man lösen muss, um dieses dann einfach zu entfernen.
Um die Anzahl der Lüfter noch zu erweitern, kann man an der rechten Seitenwand zwei zusätzliche Lüfter anbringen, die, wie man auf Abb. 14 erkennen kann, die Wärme von den Festplatten direkt hinaus befördern.
Viele Tower haben an ihrer Front extra Anschlüsse für USB, Audio oder sogar CardReader. Diese sind meistens frontal angebracht. Chieftec hat sich hierbei was ganz anderes einfallen lassen. Die Anschlüsse sind an der rechten Seite angebracht. Optimal wie wir finden, denn jetzt hat man keine Kabel mehr die sonst im Weg rumliegen würden. Die Abb. 15 zeigt deutlich wo und wie die Anschlüsse angebracht sind.
 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12
 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15
Aber nicht nur über die Anschlüsse an der Seite hat sich jemand Gedanken gemacht, sondern auch über die Laufwerksblenden hat jemand nachgedacht. Früher war es nie leicht die Laufwerksblenden heraus zu bekommen, nun kann man praktisch wie auf Abb. 16 zu sehen ist, die Blende packen und sie dann einfach heraus ziehen. Dadurch verringert sich das Risiko, die Blende zu beschädigen.
Standart gemäß sind auch der Reset- und der Power-Taster. Sie kennt man noch aus früheren Versionen von Chieftec. Auch die Front hinter der Tür zeigt fast klassische Merkmale eines Chieftec Towers. Auch unter dem Tower finden wir alte Bekannte wieder. Die Füße sind fast wie ein Markenzeichen, die an jedem Chieftec nicht fehlen sollten. Man kann den Tower auch mit Rollen versehen, um den Tower schnell von einer in die andere Ecke zu schieben. Zu bestellen sind diese Rollen passend für den Chieftec Mesh auf www.chieftec.de (Abb. 17/18/19).
Abb. 16 Abb. 17
Abb. 18 Abb. 19
Was mich sehr begeistert hat, sind die schraubenlosen Einschübe für die CD-ROM- und Diskettenlaufwerke. Auf Abb. 20 kann man sehr gut erkennen, dass keine Schrauben benötigt werden. Auch die Festplatten werden ohne Schrauben befestigt. An die Festplatte klickt man kleine Schienen an, um sie dann einfach in die dafür vorgesehenen Einschübe hinein zu schieben (Abb. 21/22). Näher werden wir aber noch im Kapitel „Einbau“ darauf eingehen.
Beachtlichen Wert haben wir auf die Konstruktion des Towers gelegt. Nachgeschaut haben wir, ob es in dem neuen Chieftec scharfe Kanten gibt, die beim Einbau vielleicht kleine Verletzungen verursachen könnten. Im Chieftec der Serie Mesh gibt es keine scharfen Kanten. Die Bilder 23 und 24 zeigen deutlich, wie schön abgerundet die Kanten sind.
Abb. 20 Abb. 21 Abb. 22
Abb. 23 Abb. 24
Die Kabel für die Front (Anschlüsse und LEDs) sind gebündelt auf dem Boden gelegt (Abb. 25/26).
Bei den PCI-Karten braucht man, wie bei den Festplatten und bei den CD-ROMs keine Schrauben zur Befestigung! Mit einer einfachen Schiene Abb. 27 werden die Karten befestigt. Die Schiene befindet sich oben auf den Löchern für die Schrauben. Abb. 28. Um diese zu befestigen genügt ein sanfter Druck auf die dafür vorgesehene (Grüne-)Vorrichtung (Abb. 29). Um die Karten wieder zu lösen genügt ein kleiner Druck von unten auf die Vorrichtung (Abb. 30).
Abb. 25 Abb. 26 Abb. 27
Abb. 28 Abb. 29 Abb. 30
Auf den beiden nächsten Abbildungen kann man sehen, dass der Mesh ein sehr geräumiges Innenleben bietet. Abb. 31/32 Dort drin haben bis zu 6 Festplatten Platz.
Abb. 31 Abb. 32
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