Jeder kennt die Heatpipe von Zalman. Viele sind von Ihr begeistert und kaufen sich diesen Grafikkartenkühler. Doch nun will auch Thermaltake mit einer Heatpipe nachziehen, die seinen Konkurrenten von Zalman hinter sich lassen soll. Ob dies stimmt, erfahrt Ihr natürlich wie immer nur hier bei uns im Test.
Testobjekt
Heute haben wir die Heatpipe von Thermaltake im Test. Es handelt sich um den Giant2 (Abb.1)
Abb.1
Technische Daten/Lieferumfang
Technische Daten:
Material: Aluminium
Maße Lüfter: 45 x 45 x 10mm (Länge x Breite x Höhe)
Drehzahl: 5400 U/min (+/- 10%)
Arbeitsspannung: 12 Volt
Startspannung: 9V
Leistungsaufnahme: 2,76 W
Nennstrom: 0.23 A
Luftstrom: 19,29 m³/h (11,35 CFM)
Geräuschentwicklung: 28 dBa
Lebensdauer: ca 30.000 h MTBF
Lieferumfang:
Im Lieferumfang ist wirklich alles vorhanden, was man braucht.
Thermaltake Giant2, bestehend aus 1 Kühlkörper für die Vorderseite, 1 Kühlkörper für die Rückseite, Einbaufassungen für die Verbindung des vorderen und hinteren Kühlkörpers mit der Grafikkarte, 1 Heatpipe, Montagematerial, Reserveteile, Wärmeleitpaste, Bedienungsanleitung (engl.)
Das Ganze könnt Ihr Euch auf Abb.2+3 nochmal anschauen
Abb.2 Abb.3
Montage/Installation
Die Monatage verlief anders als geplant. Damit ich den Überblick über alle Teile behielt, habe ich mir alles was zusammen gehört in einer Ecke gelegt. Was das alles war, könnt Ihr auf den Abbildungen 4-7 entnehmen.
Wie schon gesagt verlief alles anders, zum Teil brauchte man für die Montage der Heatpipe eine dritte oder gar vierte Hand.
Nun gehts los. Als erstes müsst Ihr den alten Kühler der Graka entfernen und den Chipsatz von der alten Wärmeleitpaste befreien (Abb.8+9).
Abb.4 Abb.5
Abb.6 Abb.7
Abb.8 Abb.9
Jetzt könnt Ihr die neue Paste auf den Chip auftragen. Hierbei muss ich sagen, dass ich nicht die mitgelieferte Paste verwendet habe, sondern die Arctic Silver 3, die Ihr bei unseren Sponsoren (Conix, Frozen-Silicon, Cosh oder Tiger Electronics) erwerben könnt. Die Paste sollte so gering wie möglich aufgetragen werden, da sonst die Wärme nicht mehr geleitet, sondern aufgenommen wird (Abb.10). Die Kühlblöcke sind recht einfach anzubringen (Abb.11), bloß die Heatpipe, die die Verbindung zwischen den Blöcken herstellt ist sehr instabil (Abb.12).