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Vorwort:
Um z.B. mit einem Handy mit dem Computer zu kommunizieren benötigt man dazu ein Datenkabel, jedoch gibt es auch einige Handys, die Infrarot unterstützen. Unser How To zeigt euch, wie ihr ein IrDA Modul baut und dieses installiert, um somit über Infrarot mit dem Computer kommunizieren zu können. Nicht nur Handy2PC ist mit dem IrDA Modul möglich, sondern auch PC2PC. Alles wichtige lest ihr nur bei uns im How To.
Benötigtes Material:
  • Lochrasterplatine oder fertig geätzte Kupferplatine
  • Vishay TFDS 4500 IrDA Modul
  • 2 Widerstände á 15 Ohm
  • 1 Widerstand á 47 Ohm
  • Steckbuchse mind. 5-polig
  • Litze oder 4-adriges Kabel
  • eine superhelle LED (5mm; 30°; 2,8V; 20mA) von LED Kampagne
  • Motherboard mit IR Connector (z.B. ASUS A7N8X)
  • optional: COM Port (männlich + weiblich) + passendes Gehäuse + passende Schrauben (M3), IDE Kabel, geeignete Slotblende
Benötigtes Werkzeug:
  • Seitenschneider
  • Lötkolben mit Zubehör
Platine + Schaltplan
WICHTIG: verschiedene Motherboards und Betriebsysteme arbeiten unterschiedlich mit einem IrDA Modul, deshalb vorweg: Diese Anleitung wurde für das ASUS A7N8X und Win XP entworfen.
Falls man sich selbst eine Platine geätzt hat (so wie ich Abb.1 (geht natürlich auch kleiner)), sollte man nun mit einem dünnen Bohrer Löcher in die Lötaugen bohren (Abb. 2). Nun können die Bahnen noch alle verzinnt werden, damit nachher die einzelnen Bauteile besser verlötet werden können und um evtl. durchtrennte Bahnen wieder zu schließen (Abb. 3). Nun verlötet man alle Bauteile so, wie es auf dem Schaltplan (Abb.4) und auf Abbildung 5 zu erkennen ist. Überstehende "Füße" auf der Rückseite der Platine werden einfach abgeknippst (Abb. 6).


Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3
Abb. 1                                        Abb. 2                                        Abb. 3


Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6
Abb. 4                                        Abb. 5                                        Abb. 6

Alle die, die nicht die Mittel und nicht die Fähigkeit besitzen eine eigene Platine zu ätzen, die verwenden bitte eine Lochrasterplatine. Auf dieser werden dann auch ganz einfach nach dem Schaltplan die erforderlichen Bauteile verlötet. Leider habe ich nur die eine Version mit der geätzten Platine gemacht, deshalb müsst ihr euch beim Bau des IrDA Moduls an dieser Version orientieren. Bitte beachtet unbedingt die Belegung der einzelnen Pins des IC's (Abb. 7).

Abb. 7
Abb. 7

Verbindung mit dem Mainboard
1. Möglichkeit
Wie ihr auf den vorherigen Abbildungen erkennen konntet, gibt es 4 verschiedene Kontakte auf der Platine für 4 verschiedene Funktionen. Diese müssen mit den entsprechenden Kontakten auf dem Mainboard verbunden werden (SIR Reihe), die genauso benannt sind bzw. RX = IRRX und TX = IRTX (Abb. 7a+7b). Hier kommt nun die Steckbuchse zum Einsatz, die das Verbinden mit dem Mainboard erheblich vereinfacht (Abb. 8). 4 verschiedenfarbige Litze (zur besseren Übersichtlichkeit) werden an der Platine angelötet und dann an den Kontakten der Steckbuchste angelötet (dabei unbedingt die richtige Anordnung der Litze beachten).


Abb. 7a Abb. 7b Abb. 8
Abb. 7a                                        Abb. 7b                                       Abb. 8

2. Möglichkeit
Wem die erste Möglichkeit zu schlampig vorkommt, kann die 2. Möglichkeit zum Verbinden wählen. Hierzu werden auch erstmal 4 Litze von einem 4-adrigen Kabel an den Kontakten der Platine angelötet (Abb. 9). Das andere Ende des Kabels wird an einem COM Anschluss verlötet (Abb. 10+11). Bitte verwendet zum Verschließen M3 Schrauben. Damit hätten wir nun den ersten Teil erledigt. Jetzt nimmt man sich die Slotblende vor, meine war schon für einen COM Anschluss vorgefertigt und verschraubt den COM Anschluss (Abb. 12+13). Nun trennen wir von einem IDE Kabel ein 4-Litze-breites Stück ab (Abb. 14). Dieses soll nun den COM Anschluss mit der Steckbuchse verbinden, die dann natürlich aufs Mainboard gesteckt wird (Abb. 15). Hierbei ist zu beachten, dass keine Kontakte vertauscht werden dürfen, so dass am Ende der +5V Kontakt vom Mainboard den +5V Kontakt an der Platine anspricht. Bei den anderen Kontakten entsprechend genauso.


Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11
Abb. 9                                        Abb. 10                                        Abb. 11


Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14
Abb. 12                                        Abb. 13                                        Abb. 14


Abb. 15
Abb. 15


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