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Vorwort:
Heutzutage ist es einem PC-Anwender nicht nur wichtig, dass sein Computer einwandfrei funktioniert, sondern auch, dass er schnell und frei von schädlichen Programmen ist. Die Firma Uniblue hat eine spezielle Software auf den Markt gebracht, die die Registrierung des Computers durchsucht und die PC-Geschwindigkeit verbessern soll. Was die Software noch alles kann, seht ihr wie immer in unserem Review.

Ein großer Dank geht an Herrn Vella von Uniblue, der uns die Software bereitgestellt hat.

Lieferumfang
Die Software kann als Paketversion oder als Download direkt von der Uniblue-Website heruntergeladen werden. Wir haben die Software als Download bekommen. Dies war eine ganz normale .exe Datei, die wir nur noch installieren mussten.
Auf der Seite des Herstellers gibt es ein Forum, wo spezielle Fragen beantwortet werden können.


Software
Nach der Installation hat man auf seinem Computer unter Start/Programme/Registry Booster einen neuen Eintrag in seiner Programmliste. Wenn man das Programm gestartet hat, bekommt man wie Abb. 1 zeigt den Startbildschirm des Programms. Hier findet man eine kleine Statistik, wann der letzte Scan gemacht wurde oder wann das letzte Mal die Registry gescannt wurde. (Abb. 2) Nun gehen wir weiter. Oben auf den Buttons finden wir den Menüpunkt Registry Scan. Hier kann man zwischen verschiedenen Dateitypen wählen, die gescannt werden sollen. Mit einem kleinen Hacken, ist es ohne weiteres möglich die Dateien aus der Liste zu entfernen. In diesem Menü ist auch wieder aufgelistet wann ihr das letzte Mal einen Scan durchgeführt habt. Auf der linken Seite befinden sich noch zwei Punkte, wo ihr euch einen kleinen Einblick verschaffen könnt, über die Ergebnisse des letzen Scans (Abb. 3).

Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3
Abb. 1                                        Abb. 2                                        Abb. 3

Beim nächsten Menü könnt ihr kleine Änderungen am Programm vornehmen. Das heißt, ihr könnt bestimmen ob das Programm beim Windowsstart gestartet werden soll, ihr könnt anklicken ob jedes Mal, wenn der PC gestartet wird, ein Scan durchgeführt werden soll oder ihr könnt wählen ob das Programm, wenn es aktiv ist, nur im Tray der Windows Bar angezeigt werden soll (Abb. 4).
Der letzte Menüpunkt im Registry Booster ist der Restore-Punkt. Vor jedem Scan oder Defrag der Registry wird ein Backup der alten, vorhandenen Registry gemacht. Wenn etwas in die Hose gehen sollte, ist garantiert, dass danach wieder alles funktioniert. Denn ich denke, dass niemand Spaß daran hat, dass sein Computer nicht mehr funktioniert. Die Backups werden mit einem Datum und Uhrzeit versehen, somit kann man sehr gut nachvollziehen, wann welches Backup erstellt wurde (Abb. 5).

Abb. 4 Abb. 5
Abb. 4                                        Abb. 5

Software-Tests
Für die Tests haben wir vorher ein Analyse Programm benutzt. BootVis zeigt uns, wie lange der PC zum starten braucht. Es stellt auch eine Liste dar, wann welche Programme beim Starten von Windows geladen werden und potentielle Behinderungen sind.

Test-System:
  • AMD Athlon 64 3000+
  • 1024 MB-DDR (3200)
  • Windows XP SP2
  • SATA Samsung 160GB


Bevor wir nun Registry Booster getestet haben, haben wir das Test-System analysieren lassen. Dabei sind wir auf folgendes Ergebnis gekommen. Wie man auf der Abb. 6 erkennen kann, werden die zu startenden Programme nach und nach ausgeführt.
Danach haben wir unseren Registry Booster durchlaufen lassen. Er hat in unserer Registry 515 Dateien gefunden, die entweder störend, gefährlich oder nicht zugeordnet sind. Registry Booster bringt nach dem Scan eine Meldung (Abb. 7), dass dieser PC von diesen Dateien betroffen ist. Nun bestätigt man mit OK und man kann sich alle Einträge anzeigen lassen, die Fehler enthalten. Manuell kann man nun selbst aussuchen, welche Einträge repariert werden sollen oder welche nicht (Abb. 8).

Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8
Abb. 6                                        Abb. 7                                        Abb. 8

Bevor man nun alle Einträge von Registry Booster korrigieren lässt, macht das Programm einen aufmerksam, dass es ein Backup erstellen möchte (Abb. 9). In der vorherigen Abb. 8, kann man unten erkennen, dass auch ein manuelles Backup möglich ist. Ansonsten klickt man auf Repair Registry und alles geht automatisch los. Abb. 10 zeigt das Fenster, das bei der Reparatur angezeigt wird. Am Ende wie gewohnt, eine Meldung, dass alles gut gelaufen ist und dass das Programm nun fertig ist (Abb. 11).
Nach diesem Ablauf haben wir noch ein Defrag der Registry durchgeführt. In der Zeit, wo der PC den Defrag durchgeführt hat, konnten wir nicht am Computer arbeiten. Nach dem Defrag muss der PC neu gestartet werden.

Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11
Abb. 9                                        Abb. 10                                        Abb. 11

Aufgefallen ist uns, dass der PC nach dem Neustart schon erheblich schneller gebootet hat und schneller einsatzfähig war als vorher. Wie gewohnt haben wir dann direkt eine Analyse von BootVis durchführen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auf Abb. 12 ist deutlich zu erkennen, dass alle Programme fast in der gleichen Zeit geordnet geladen werden. Dieses wiederum zeigt, dass Registry Booster die zu starteten Programme sehr ordentlich angeordnet hat.
Als wir dann 1 Stunde weiter gearbeitet haben, haben wir Registry Booster nochmals durchlaufen lassen, um eventuell noch ein paar versteckte Dateien zu finden. Dies ist auch eingetroffen, nach einer Stunde arbeiten am PC, hat Registry Booster nochmals 12 Dateien in „User Software Settings“ finden können (Abb. 13).
Daraufhin haben wir den PC 2 Stunden lang laufen lassen, ohne jegliche Beeinflussung. Wie gehabt, haben wir den Registry Booster ein drittes Mal durchlaufen lassen. Leider sind wieder 11 Dateien nicht zuordnungsfähig oder Fehlerhaft. Hierbei handelt es sich wieder um die Kategorie „User Software Settings“. Nach ein paar kleinen Klicks sind wir dann zu einer Lösung gekommen. Dienste oder Unterprogramme wie Sound-Manager oder Antiviren-Software kann das Programm Registry Booster bei laufendem Betrieb nicht zuordnen. Diese werden dann als Fehlerhaft eingestuft! Fazit: alle Programme schließen, bevor die Registry gescannt wird!!!

Abb. 12 Abb. 13
Abb. 12                                        Abb. 13

Testergebnis
Pro
Contra
  • verbesserte Systemstarts
  • verbesserte Leistung des Systems
  • leider teilweise lückenhaftes Scannen
Systemstart (30%)2,3
Scanvorgang (30%):2,5
Bedienung (40%):1,2
Gesamt:1,92 (gut)
Preis/Leistung:befriedigend
Preis:29,95 USD

Fazit
Der Registry Booster ist ein schönes kleines Programm, das über eine gute Sortier- und Aufräumfunktion der Registrierungsdatenbank eines Windows Systems verfügt. Das Programm empfehlen wir nur Anwendern, die einen älteren PC bedienen. Durch das Programm erreicht man eine kleine Leistungssteigerung des Systems.
Tim Goerke 09.07.06


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