|
|
| Vorwort: |
Wichtigstes Kriterium bei den Moddern ist und bleibt die Innenbeleuchtung. Nach der Neuentwicklung der LumiLED, die wir schon im Test hatten, folgt nun die Superflux LED. Sie soll klein und preiswert sein und das Case vollständig ausleuchten können. Wie diese neue LED im Vergleich zu den herkömmlichen LEDs und zur Luxeon abschneidet, erfahrt ihr nur bei uns im Test. Vielen Dank an LED Kampagne für die Bereitstellung der LED.

|
| Testobjekt |
SuperFlux LED Blau (HPWN-MB00 / 2,0lm, 50mA, 110°, 3,29 - 4,66V v. LUMILEDs) SuperFlux LED Rot (HPWT-MD00 / 3,5lm, 70mA, 100°, 2,19 - 3,03V v. LUMILEDs)
 Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3
|
| Ausstattung und Fertigung |
Die Superflux wird wie jede andere LED ohne Zubehör geliefert. Dies ist im Gegensatz zur Luxeon nicht weiter tragisch, da die Superflux eine nicht so hohe Stromstärke besitzt und somit auch mit den "Standartwiderständen" verlötet werden kann. Auffällig bei der Superflux sind die 4 "Beinchen", die jeweils als Kathode und Anode dienen. Zu erkennen ist auch die abgeflachte Ecke, deren Beinchen an die Masse angelötet werden muss. Im Lieferumfang nicht enthalten ist ein IDC Verbindungsmodul, das als Sockel für die Superflux verwendet werden kann, das man aber bei LED Kampagne bestellen kann. Wie man den Fotos sehr gut entnehmen kann, ist die Superflux relativ klein und lässt sich somit auch gut im Rechner "verstecken". Einen Kühlkörper besitzt die Superflux nicht, da die Temperatur im, für die LED, erträglichen Bereich sein soll. Dazu aber später mehr.
 Abb. 4 Abb. 5
 Abb. 6 Abb. 7
|
| Leuchtkraft |
An dieser Stelle noch einen wichtigen Hinweis für eure Gesundheit. Schaut bitte nie direkt in die Superflux, wenn diese leuchtet, denn es könnte euren Augen schaden. Die Superflux besitzt einen Abstrahlwinkel von 110°(blau) bzw. 100°(rot). Ein Abstrahlwinkel, mit dem keine "normale" Leuchtdiode mithalten kann außer der Luxeon. Diese besitzt auch einen Abstrahlwinkel in diesem Bereich. Um euch die Leuchtkraft der Superflux bildlich nicht vorzuenthalten, habe ich natürlich einige Fotos für euch gemacht.
 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10
 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13
 Abb. 14 Abb. 15
|
| Wärmeentwicklung |
Wichtiges Kriterium bei einer Beleuchtung ist und bleibt die Wärmeentwicklung. Die Superflux habe ich mit einem Trafo mit einer Spannung von 4,6 Volt bzw. 3 Volt betrieben. Festzustellen war, dass die heißeste Stelle an den Beinchen der Superflux ist. Wenn die Superflux über 12 Volt mit einem Vorwiderstand betrieben wird, kann der Widerstand auch sehr warm werden. Nun aber zu der Temperatur: Die Superflux konnte schon nach kurzer Zeit eine Temperatur von 74°C erreichen. An dieser Stelle ein weiterer Hinweis von mir an euch: Fasst die Superflux bitte niemals im betriebenen Zustand an. Verbrennungen etc. können die Folgen sein.
 Abb. 16
|
| Testergebnis |
| Pro
|
Contra
|
- sehr hell
- lässt sich gut im Gehäuse verstecken
- relativ klein
|
- hohe Temperaturentwicklung
|
| Ausstattung/Fertigung (10%) | 2,5 |
| Leuchtkraft (70%): | 1,0 |
| Wärmeentwicklung (20%): | 4,5 |
| Gesamt: | 1,85 (gut) |
| Preis/Leistung: | sehr gut |
| Preis: | ab 1,00 EUR |
| Fazit |
Mit der Superflux ist eine Kombination aus geringer Größe, großer Leuchtkraft und geringem Preis gegeben. Sie lässt sich an nahezu jeder Stelle im PC oder sonstigen Orten anbringen. Zu bemängeln ist jedoch die hohe Wärmeentwicklung, die mit 74°C nicht mehr im befriedigenden Bereich liegt.
|
| | 22.06.03 |
Seite 1
|
|
|