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| Vorwort: |
Wasserkühlungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur in Sachen „Silent PC“, sondern auch in Sachen Kühlleistung soll die Wasserkühlung der Luftkühlung weit voraus sein. In unserem Review haben wir das Antarctica WaterChill Wasserkühlungsset von Asetek genauer unter die Lupe genommen. Der gleichnamige Wasserkühler „Antarctica“ soll neue Maßstäbe in Sachen Kühlleistung setzen.

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| Testobjekt/Lieferumfang |
Asetek Antarctica WaterChill Cooling System v.1.0
- Kühler
- Radiator (RDT02)
- Pumpe (Hydor L20)
- Resrvoir (RSV02)
- Control Unite (CTU01)
Abb.1
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| Technische Daten |
Kühler:
- besteht aus reinem Kupfer
- 3 Anschlüsse für Wasser
- ein Eingang 10mm dick
- Dichtung des Lüfters (Unterseite) 3mm
- Kupferseite glatt
Radiator (RDT02):
- besteht aus Kupfer
- 2 Anschlüsse 10mm
- Radiator dicke beträgt 3mm
- kompatibel mit allen Gängigen Schlauchanschlüsse
Pumpe (Hydor L20):
- Pumpleistung 700 l/h
- Pumphöhe 1,35m
- Leistungsaufnahme 14W
- Anschlussdurchmesser Saugseite 10mm
- Anschlussdurchmesser Druckseite 10mm
Lüfter:
- 120mm Sunon Lüfter
- „Low Noise“
Zubehörteile:
- Schlauch (PMMA Poly Methyl MethaCrylate)
- Alle notwendigen Schrauben
- Befestigungen für den CPU Kühler
- Für Intel Pentium Ersatzaufsatz für den CPU Kühler
- Inbusschlüssel (2mm)
- Anti Algae Fluid (gegen Algenentwicklung)
- Stromanschluss (220V)
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| Vorstellung der einzelnen Teile |
Als erstes schauen wir uns die Pumpe an (Abb.2). Die Pumpe des WaterChill Sets ist eine kleine aber sehr starke Pumpe. Sie kann in einer Stunde 700 Liter auf etwa 1.35 Meter hoch pumpen. Die Aufnahmeleistung beträgt bei ihr 14W. Die Pumpe hat wie gewöhnlich 2 Anschlüsse, einen zum Saugen und einen zum Drücken. Mit Saugnoppen kann sie zusammen mit dem Reservoir auf einer Glatten Oberfläche befestigt werden (Abb. 3). Der Wasserkühler ist aus Kupfer (Abb. 4/5). Wie man weiß, leitet Kupfer sehr gut die Wärme. Der Kühlkörper hat ein Gewicht von ca. 650g. Dort wo der Kern der CPU sitzt, ist der Kühlerkörper gerillt, dadurch kann man einen besseren Wärmetausch mit dem Wasser erzwingen. Der zweite Teil des Kühlkörpers ist der Aufsatz, wo die Schläuche angebracht werden (Abb. 6). Dieser Teil besteht aus Plexiglas, so kann man eventuell später eingefärbtes Wasser durch den Kühler fließen sehen. Es gibt einen zentralen Eingang an dem Wasserkühler wo das Wasser auf die CPU gepumpt wird und zwei Anschlüsse zum Abfließen des erwärmten Wassers. Der mitgelieferte Schlauch ist mit abstand der beste den ich gesehen habe (Abb. 7). Er ist sehr flexibel und mit seinen 2 Metern Länge hat man reichlich Material zum verlegen ;-). Das Reservoir ist klein und handlich, zumal es mit der Pumpe vereint wird, kann man es sehr gut unterbringen (Abb. 8). Das Reservoir ist ca. 7cm hoch und 5cm breit.
Der Sunon 120mm Lüfter ist kaum hörbar (Abb. 9). Er wird am Radiator befestigt, um eine noch bessere Kühlleistung des Radiators zu bewirken. Der Radiator wiederum hat 2 gängige Anschlüsse (Abb. 10). Mit seiner stämmigen 15cm Höhe und 13cm Breite ist er recht groß, aber ich hatte keine Probleme ihn zu installieren. Ein Nachteil beim Radiator war, dass man sehr leicht den Lack beschädigen konnte (Abb. 11). Die Control Unit (Abb.12) ist klein und handlich. Es gibt an ihr 2 Stromanschlüsse, einen für den Radiatorlüfter und einen für die Stromzufuhr. Man kann an ihr einstellen, ob der Lüfter auf 7V (langsam) oder auf 12V (schnell) laufen soll. Dafür ist ein Jumper eingerichtet. Zusätzlich ist eine Vorrichtung für eine Status-LED an der Control-Unit installiert!
 Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4
 Abb. 5 Abb. 6 Abb. 7
 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10
 Abb. 11 Abb. 12
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| Montage |
(Die Installation konnte ich nur perfekt durchführen mit dem mitgelieferten Handbuch!!!!)
Als erstes muss man sein Motherboard aus seinem PC entfernen. Dann wir die CPU von der restlichen Wärmeleitpaste bereinigt, um die CPU mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste neu einzuschmieren (Abb. 13/14). Nachdem man das getan hat, kann man den Kühlkörper montieren (Abb. 15/16). ACHTUNG: nicht zu stark die Schrauben anziehen, da der CPU-Kern brechen kann!!! Danach wird die Pumpe mit dem Reservoir verbunden (Abb. 17). Hierzu wird vom Schlauch ein ca. 5,5cm langes Stück abgeschnitten und fest in die beiden vorgesehenen Anschlüsse gesteckt. ACHTUNG: DIE SCHLÄUCHE MÜSSEN IMMER GERADE ABGESCHNITTEN WERDEN!!!! Zum Befestigen der Pumpe und des Reservoirs werden Saugnoppen angeboten, die auf einer glatten Fläche perfekt halten (Abb.18).
Nun kann man den Lüfter an dem Radiator befestigt (Abb. 19/20). Hierfür sind 4 lange Schrauben vorgesehen. Wenn man dann alles fertig hat kann man nun alle Teile mit den Schläuchen verbinden. Hierbei muss man die Schläuche auf sein PC-Gehäuse beliebig anpassen (Abb. 21). Einen Schlauch muss man vom Radiator zum Kühlkörper legen und 2 weitere Schläuche gehen vom Kühlkörper weg. Um wieder einen Schlauch zu erhalten, gibt es einen vorgesehenen Y-Adapter. Dann nur noch den Kreislauf schließen und die Wasserkühlung steht fast, es fehlt nur noch das destillierte Wasser. Ein kleines Stück Kabel wird mitgeliefert, um das Netzteil für einen Testlauf kurz zu schließen, um so den Wasserkreislauf in gang bringen zu können ohne Strom über das Mainboard laufen zu lassen, dass sonst eventuell durch auslaufendes Wasser beschädigt werden könnte. Beliebig kann man den Lüfter auf 7V oder auf 12 V laufen lassen. Einzustellen ist dies an der Control-Unit. Zwischen 7V und 12V wird, wie ich feststellen musste, nur die Lautstärke größer aber nicht die Kühlkraft.(Abb. 22)
Nun kann man die Pumpe über den Kippschalter am Netzteil starten und langsam das destillierte Wasser in das Reservoir laufen lassen. Man sollte ¼ des Anti Algae Fluid dazu mischen und warten bis das Reservoir fast leer gelaufen ist, um es wieder zu füllen. Wenn das Reservoir sich nicht mehr leert, sollte man ca. 5 – 10 Minuten warten bis die ganze Luft aus dem Kreislauf verschwunden ist und nochmals ein wenig Wasser nachgießen. Jetzt haben wir alles geschafft.
 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15
 Abb. 16 Abb. 17 Abb. 18
 Abb. 19 Abb. 20 Abb. 21
 Abb. 22
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| Kühlleistung |
Testsystem:
AMD Athlon (Thunderbird) 1400
512 MB Arbeitsspeicher
Nvidia GeForce 3 Ti 400
Lüfter mit 12V:
Idle (1400 MHz): 38°C
Burn (1400 MHz): 42°C
Idle (1500 MHz): 43°C
Burn (1500 MHz): 50°C
Lüfter mit 7V:
Idle (1400 MHz): 39°C
Burn (1400 MHz): 43°C
Idle (1500 MHz): 43°C
Burn (1500 MHz): 50°C
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| Testergebnis |
| Pro
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Contra
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- gute Kühlleistung
- leise
- Zubehör
- Saugnoppen
- Handbuch (englisch)
- Handbuch deutsch zum Downloaden
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- leicht komplizierte Installation
- schlechter Lack
- hoher Preis
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| Verarbeitung (20%) | 2,0 |
| Montage (35%): | 2,5 |
| Kühlleistung (45%): | 1,3 |
| Gesamt: | 1,86 (gut) |
| Preis/Leistung: | ausreichend |
| Preis: | ca. 219 EUR |
| Fazit |
Mit dem Antarctica WaterChill Cooling System von Asetek kann man sehr zufrieden sein. Sie wird den Anforderungen, die an eine Wasserkühlung im Allgemeinen gestellt sind, gerecht. Der gleichnamige Wasserkühler „Antarctica“ besticht durch seine optimale Kühlleistung. Dieses Komplettset lässt sich auch hervorragend in kleineren Gehäusen installieren.
Leider trübt der etwas hohe Preis die sonst positiven Eigenschaften dieser Wasserkühlung. Trotzdem kann ich diese Wasserkühlung und explizit auch den Wasserkühler nur empfehlen.
One can be very satisfied with the Antarctica WaterChill Cooling System from Asetek. It fulfills all the requirements which are generally made to a water cooling system. The water cooler of the same name, "Antarctica", is impressive because of its optimal cooling performance. The complete set can be installed also in smaller chassis. Unfortunately, the high price dulls the positive features of this water cooling system. Nevertheless I can recommend this water cooling system and also the water cooler.
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| | 06.'04 |
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