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| Vorwort: |
Modder von Heute möchte
nicht nur einen leisen PC, er soll auch overclocked noch stabil
laufen. Der Zalman CNPS7700 ist laut Herstellerangaben leise und
dennoch kräftig in der Kühlung. Ob er dieses Versprechen
halten kann, sehen wir uns im folgenden Test an!
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| Testobjekt |
Ultra Quiet CPU Cooler
CNPS7700-Cu, Wärmeleitpaste, Gebrauchsanleitung ,
Einbaumaterial für alle unterstützten Prozessoren.
 Abb. 1 Abb. 2
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| Technische Daten |
Maße: 136 x 136 x 67mm (LxBxH) Gewicht:
918g geeignet für: alle Intel Pentium Sockel 478 und 775
sowie alle AMD Sempron/AMD64 (Sockel 754, 939 und 940)
(Wärmeleitpaste)
Hier wurde ein Pentium 4 3GHz Prescott mit HT verwendet
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| Verarbeitung |
Der Kühlkörper ist komplett aus Kupfer
gefertigt und poliert. Auf dem Foto sieht man sehr schön die
vielen feinen Lamellen, die alle in der Bodenplatte
zusammenlaufen. Die Lamellen sind konstruktionsbedingt nicht sehr
stabil, da sie sehr dünn sind. Das pollierte Kupfer sorgt für
eine schöne Optik des Kühlers. Auf dem Kühlkörper
sitzt ein fest montierter 120mm-Lüfter, der dank der geringen
Drehzahl sehr leise ist. Die Bodenplatte ist sehr gut bearbeitet
worden, und besteht aus den Lamellen, die an dieser Stelle
zusammengepresst sind. Leider ist keine Schutzfolie auf zu finden.
Der gesamte Kühler wieß keinerlei Kratzer auf. Da der
Kühler mit fast einem Kilogramm extrem schwer ist, muss man
sehr aufpassen, dass man nicht den Sockel oder das Mainboard
zerstört. Auch eine schnelle fahrt zur nächsten Lanparty
ist nun nicht mehr so ohne weiteres möglich, da der PC nur
noch liegend und sehr vorsichtig transportiert bzw. aufgestellt
werden kann. Ebenfalls nachteilig wirkt sich das schlechte
Tachosignal aus, das man, wenn der Fan Mate 2 angeschlossen ist,
nur bei jedem 10ten Start mit viel Glück empfängt! Eine
Kontrolle ist somit schlecht möglich!
 Abb. 3 Abb. 4 Abb. 5
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| Montage |
Die Montage erwieß sich als recht einfach,
wenn man sich an das leicht unübersichtliche Handbuch hält.
Ein Tropfen von der Wärmeleitpaste auf die CPU geben, dann 2
Aluprofile in die Sockelhalterung einhängen, die passenden
Verschraubungen in den Kühler einhängen und diese
mittels beigelegter Schrauben an den beiden Profilen befestigen.
Das alles ist ohne größeren Kraftaufwand durchfürbar.
Das größte Problem beim Einbau ist jedoch hatte der
Kühler gerade so eben einen ausreichenden Abstand vom
Systemkühler, der Abstand von den Kondensatoren war
dahingegen umso größer. Der große Platzanspruch
hat sich leider negativ auf die Note ausgewirkt.
In Abb. 6 sieht man die CPU mit den beiden Alu-Profilen in der Halterung, Abb. 7 zeigt die Klammer am Kühler
 Abb. 6 Abb.7
Abb. 8 zeigt eine der beiden verschraubungen für einen 478er Sockel, die wie in Abb. 9 zu sehen in die Klammer des Kühlers eingehängt wird.
 Abb. 8 Abb.9
Nun zeigt Abb. 10, wie die Schraube in die Halterung auf eines der Alu-Profile gelegt wird. In Abb. 11 sieht man, wie schwierig man an die Schraube kommt.
 Abb. 10 Abb.11
Abb. 12 macht die Konstruktion deutlich, Abb. 13 zeigt den Lüfter mit angeschlossenem „Tempomat“.
 Abb. 12 Abb.13
Abb. 14 und Abb. 15 zeigen die Enge, die nach dem Einbau solch eines großen Lüfters in einem Gehäuse herrscht. Die Anschlüsse der „Tempomaten“ Fan Mate 2 sind etwas kurz und spleisen auf.
 Abb. 14 Abb.15
Den Tempomaten kann man in Abb. 16 bewundern, hier ist er einfach durch eine Slotblende herausgeführt. Abb. 17 zeigt nochmal die Enge im Case.
 Abb. 16 Abb.17
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| Kühlleistung |
Bei diesem Test wurde der Kühler jeweils im idle- und im burn-Modus getestet, wobei die CPU einmal nicht overclocked war, beim anderen um 20% overclocked
Ich habe mich hierbei an die Grenzen des Overclockings bewegt, die mit dem Zalman mglich sind. Natürlich habe ich unter den ständig konstanten Testbedingungen die Temperatur der CPU gemessen.
Zimmertemperatur: 21°C Temperatur im Tower: 22°C
Testsystem:
Cheiftec 601
Asus P4P800E-Deluxe
Inte Pentium 4 3GHz HT
2x Gehäuse-Lüfter
Boxed-Kühler
idle (3000MHz): 55°C Boxed-Kühler
burn (3000MHz): 59°C Boxed-Kühler
idle (3601MHz): kA Boxed-Kühler
burn (3601MHz): kA Die beiden letzten Werte ließen
sich nicht messen, da die CPU automatisch wegen erhöhter
Temperatur heruntergetacktet wurde.
Volle Drehzahl, mit dem Regler voll aufgedreht,
bei durchschnittlichen 1350 U/min:
Zalman-Kühler
idle (3000MHz): 41°C Zalman-Kühler
burn (3000MHz): 43°C Zalman-Kühler
idle (3601MHz): 53°C Zalman-Kühler
burn (3601MHz): 56°C
Niedrigste Drehzahl, beim Regler niedrigste
Drehzahl eingestellt, bei durchschnittlichen 975 U/min:
Zalman-Kühler
idle (3000MHz): 42°C Zalman-Kühler
burn (3000MHz): 44°C Zalman-Kühler
idle (3601MHz): 59°C Zalman-Kühler
burn (3601MHz): 62°C
Leider fährt der Lüfter nicht auf die in
der Anleitung beschriebenen maximalen 2000 U/min hoch, selbst wenn
man den Regler entfernt und den Lüfter direkt vom Mainboard
versorgt lässt.
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| Lautstärke |
Der Zalman CNPS7700-Cu konnte natürlich durch
sein recht leises Arbeitsgeräusch und durch die geniale Optik
bestechen. Bei ca. 20-25 dB(A) im silent-Modus ( 1'000-1'400
U/min) ließ sich der Kühler nicht hören, bei ca.
25-32 dB(A) im low-noise-Modus (1'400-2'000 U/min) war der Kühler
dann allerdings hörbar, wenn auch ganz leise und nur aus der
Nähe.
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| Testergebnis |
| Pro
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Contra
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- sehr leise
- schöne Optik
- regelbar
- einfache Montage
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- sehr schwer
- extrem groß
- schlecht regelbar
- schlechtes Tachosignal
- fehlendes Lüftergitter
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| Verarbeitung (15%) | 2,5 |
| Montage (20%): | 2,0 |
| Kühlleistung (35%): | 2,0 |
| Lautstärke (30%): | 1,7 |
| Gesamt: | 1,99 (gut) |
| Preis/Leistung: | befriedigend |
| Preis: | 55,00 EUR |
| Fazit |
Der Zalman CNPS7700 erzeugt ein leises Arbeitsgeräusch. Trotzdem kühlt er sehr gut und hat auch Potential einen übertakteten Prozessor zu kühlen. Leider ist der Kühler sehr sperrig und lässt sich nicht so gut, wie vom Hersteller angegeben, regeln.
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| | 10.03.05 |
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